Hier können Sie in unseren aktuellen Terminplan einsehen sowie den aktuellen Elternbrief mit allen wichtigen Informationen rund um unsere Schule lesen.


Nicht-Schwimmerprojekt „kleine Wellen - große SCHWIMMER“ des KSB Euskirchen
In der Woche vom 24.06. - 28.06.2019 findet erstmalig das Schwimmprojekt „kleine Wellen - große SCHWIMMER“ des KreisSportBundes Euskirchen in Kooperation mit der Gesundheitskasse AOK statt. In Form eines Intensivkurses erhalten 15 ausgewählte Grundschüler der 3. und 4. Klasse der Katholischen Grundschule Kommern, die noch nicht sicher schwimmen können, eine Woche lang gezieltes Schwimmtraining. Die Kinder fahren täglich zu Schwimmbädern des Stadtgebietes Mechernich (Eifeltherme Zikkurat und Lehrschwimmbecken Satzvey) und werden vor Ort von ausgebildeten Trainern der DLRG Ortsgruppe Mechernich über 60 Minuten hinweg unterrichtet. Die 15-köpfige Gruppe ist engagiert und motiviert dabei und kleine Erfolge waren schon an den ersten beiden Tagen sichtbar. Das große Ziel ist, dass am Ende der Woche ein paar der Kinder das Seepferdchen absolvieren. Das langfristige Ziel ist, die Quote an Nichtschwimmern im Kreis Euskirchen zu senken. Projektanlass sind unter anderem die bundesweiten Meldungen über eine mangelhafte Schwimmfähigkeit
der Kinder und Jugendlichen. Es kommt hinzu, dass die Schulen zumeist die Schwimmfähigkeit der Kinder nicht alleine schulen können und es Unterstützung externer Anbieter bedarf. Derzeit plant die Landesregierung NRW mit ihrem Aktionsplan „Schwimmen lernen in Nordrhein-Westfalen 2019 bis 2022“ die Schwimmfähigkeit der Kinder in Nordrhein-Westfalen deutlich zu stärken und die Zahl der Nichtschwimmer zu senken. Charlotte Henschen, Mitarbeiterin beim KSB Euskirchen und Organisatorin des Projekts „kleine Wellen – große SCHWIMMER“ hofft, dass nach Ende der Pilotphase weitere Möglichkeiten bestehen, um Schwimmprojekte für Nicht-Schwimmer im Kreis zu realisieren und auszubauen.
Das Schwimmprojekt, das durch die Gesundheitskasse AOK voll finanziert wird,
ermöglicht aktuell eine kostenlose Teilnahme am einwöchigen Schwimmunterricht.



Meisen TV in der Grundschule Kommern


Nach drei erfolglosen Jahren brütet dieses Jahr erstmalig ein Kohlmeisenpaar in unserem Kamera-Nistkasten.  Zurzeit bebrüten die Vögel 8 Eier. Wir rechnen mit dem Schlupf ungefähr am 04.06.

Gerne können Sie sich das interessante Schauspiel anschauen. Der Fernseher hängt gegenüber vom Computerraum.

 

 

 

 

 

Seit dem 02.06. füttern die beiden Elterntiere ihre 7 Küken. Das Küken aus Ei Nr 8 ist erst am 04.06. geschlüpft.



Mülltrennung wirkt – auch in der KGS Kommern!

Als wir im April angefragt wurden, ob wir an dem Projekt der Dualen Systeme „Mülltrennung wirkt“ mit einer Gruppe von Schülerreportern zur Aufklärung des richtigen Mülls für die Gelbe Tonne im Kreis Euskirchen teilnehmen wollen, war für uns ziemlich schnell klar – das interessiert uns, das betrifft uns, also machen wir mit!

Unsere fünf Schülerreporter Elisa (4b), Linus (4c), Sarina (4c), Fabio (4a) und Ben (4a) waren bei der ersten Redaktionssitzung am 30. April 2019 im Klassenraum der 2b sehr nervös und gespannt, was sie erwartet. Es kamen neben Robert Koch (von den Dualen Systemen Deutschlands) Christoph Heup (Leiter der Lokalredaktion Euskirchen der Kölnischen Rundschau) sowie Linda und Maik (Redaktionsteam von RTLWest). Sie lernten in dieser ersten Sitzung, dass man als Reporter alles fragen darf und erst einmal nichts glauben soll, was man nicht selbst gesehen hat. Das wichtigste Fragewort für einen Reporter sei das Wort „Warum“, womit man wirklich ans Verstehen der Sachverhalte komme. Also entwickelten wir gemeinsam Fragen für unser erstes Interview mit anschließender Besichtigung beim Entsorgungsunternehmen Hündgen in Ollheim. Unsere Fragen betrafen einzelne spezielle Abfälle, Erfahrungen mit bisherigen Abfällen in der Gelben Tonne, warum die Farbwahl der Verpackungen nicht zur entsprechenden Tonne passend gemacht würden usw. Nachdem wir noch Ben zu unserem Fotografen gemacht hatten, waren wir bereit, für unseren ersten Einsatz als Schülerreporter der KGS Kommern. Am 8. Mai 2019 ging es dann direkt nach der OGS in den extra für uns angemietenden Taxibus nach Ollheim. Wir wurden herum geführt und konnten Christian Hündgen (Prokurist des Entsorgungsunternehmens) all unsere Fragen stellen.


Die weiteren Eindrücke haben unsere Schülerreporter hier nun einmal mit ihren eigenen Worten geschildert:

Kommern, den 15.05.2019

„In der Gelben Tonne lagen schon Haustiere, Waffen, Ausweise…“

von Ben Leisten

Wir sind als Reporterkinder mit dem Taxibus zur Firma Hündgen gefahren. Da wurden wir von RTL West aufgenommen. Jeder von uns hatte vier bis fünf Fragen an Herrn Hündgen, die wir ihm gestellt haben. Dann ging eine Frau mit einem Aufnahmegerät herum. Danach guckten wir uns die riesige Sortieranlage an. Auf dem Weg hat es gestunken, als hätte man vier Wochen lang nicht geduscht oder gebadet. Und manch komische Sachen lagen da, z.B. Bälle, Reifen, Helme, Glas, Schwimmbecken und und und, mit diesen Sachen kann man in der Sortieranlage für die Gelbe Tonne nichts anfangen. Es wurde auch gesagt, dass Waffen, Monitionen, Haustiere, Ausweise und Portemonnaies im Gelben Sack gefunden wurden. Um 17:00 Uhr brachte uns der Taxibus nach Hause. Am Freitag (den 15.05.19, Anm. der Red.) sind wir morgens nach Euskirchen gefahren und haben einen Tisch aufgebaut, wo wir z.B. ein Joghurtbecher, eine Toastverpackung, ein Kartoffelnetz, eine Playmobilfigur, eine Haarspraydose, eine Brötchentüte und ein Dekoartikel aus Wachs mit LED-Beleuchtung drauf gelegt haben. Die Leute sollten sich drei Sachen nehmen, die in die Gelbe Tonne gehören und drei Sachen, die nicht in die Gelbe Tonne gehören. Wir haben sechs bis sieben Leute im Alter von 20 bis 60 Jahren interviewt. Schwer war für sie die Haarspraydose, wenn die wirklich leer ist, darf sie in die Gelbe Tonne. Am Ende sind wir mit dem Taxi nach Hause gebracht worden. Damit keine Sachen in die Gelbe Tonne kommen, wie Waffen, Ausweise, … sagen wir: Tut was für die Umwelt! Trennen statt verbrennen! Recycel deinen Müll!

 

 

 

 


Kommern, den 15.05.2019

„Riesige Blöcke aus zusammengepresstem Müll“

von Elisa Kleinfeldt

Ich fand das alles sehr interessant. Am besten hat mir die große „Waschmaschine“ [eine Maschine in der Sortieranlage Hündgen, Anm. der Red.] gefallen. In die „Waschmaschine“ kommt der große und kleine Müll rein. Sie hat große und kleine Löcher, sodass der große Müll in die großen Löcher fiel und der kleine Müll in die kleinen Löcher. Was mir noch sehr gut gefallen hat, war so ein Fließband. Dieses Fließband lief ganz schnell. Auf ihm lag Müll aus dem Stoff Polypropylen (kurz: PP). Aber nicht nur aus PP, auch Müll aus anderen Stoffen lag auf dem Fließband. Aber das sollte eigentlich gar nicht darauf. Deswegen filterte die Maschine, die zu dem Fließband gehörte, den Müll, der nicht aus PP war, heraus. Das funktionierte durch eine Kamera. Die Kamera überprüft den Müll. Wenn der Müll nicht aus PP war, flog er in einen Container [es war so schon so viel falscher Müll aussortiert wurden, dass 2 Container voll waren, siehe Bild, Anm. der Red.]. Ganz am Ende sind wir in einen Lagerraum gegangen. In dem Raum standen riesige Blöcke aus zusammengepresstem Müll. Das sah sehr verrückt aus. Was mir nicht sehr gut gefallen hat, war der Geruch. Für mich hat es irgendwie nach verschimmelter Schokolade gerochen.


 

Kommern, den 14.05.2019

„Ich trenne seit unserem Besuch zu Hause besser“

von Sarina Andree

Mir war nicht klar, dass so viel falscher Müll aussortiert werden muss. Das, was ich schlimm fand, war, als Herr Hündgen uns erzählt hat, dass sogar tote Tiere in die Gelbe Tonne geschmissen werden. Aber sonst war es so, wie ich es mir vorgestellt habe. Viele Maschinen und Müllhaufen. Die Waschmaschine war interessant und ich wusste nicht, dass tatsächlich von Hand gearbeitet wird [große Teile werden von Hand aussortiert, Anm. der Red.]. Ein Job in der Sortieranlage wäre nichts für mich, weil es so hoch ist. Ich habe nämlich Höhenangst [die 150 Fließbänder erstreckten sich über 2km und gingen auch in die Höhe der rund 12 m hohen Halle, Anm. der Red.]. Gut finde ich, dass ich selbst seitdem zu Hause mehr auf meinen Müll achte und besser trenne. Meine Mutter wusste nicht, dass man den Deckel aus Aluminium vom Joghurt abmachen muss. Jetzt habe ich es ihr gesagt und sie achtet darauf.

 

 

 

 


Kommern, den 14.05.2019

Altes Spielzeug gehört in den Restmüll

von Linus Engels

Gestern waren wir in der Müllsortieranlage in Swisttal. Ich habe nicht gewusst, dass es dort 2 km lange Förderbänder gibt. Was mich sehr erschreckt hat, ist, dass Leute, ihre Haustiere in den Müll schmeißen. Außerdem hätte ich nicht gedacht, dass die schnellen Förderbänder 3 m/sek laufen. Besonders toll fand ich, dass es eine riesige Sortiertrommel (Waschmaschine) gab. Ich hätte auch nicht gedacht, dass man ein Bobbycarrad in den Restmüll tut. Da gehört es nämlich rein und nicht in die Gelbe Tonne.

Abschließend sieht man an den Berichten unserer Schülerreporter wie eindrucksvoll die Besichtigung der Sortieranlage war. Mülltrennung und besonders eben Recycling wurde dort greifbar und wir haben erkannt, dass wir damit etwas für unsere Umwelt tun, indem keine neuen Rohstoffe gebraucht werden, da wir alte wiederverwenden. Für die KGS Kommern ist Mülltrennung schon lange eine Herzensangelegenheit. Wir arbeiten eng mit der Abfallbeauftragten des Kreises Karen Beuke zusammen und klären die Kinder vor Ort am AWZ Mechernich auf. Dieses Projekt in Zusammenarbeit mit den Dualen Systemen war ein weiterer Schritt unserer Kinder und unserer Schule für einen bewussten Umgang mit unserer Umwelt. Wir hoffen unser Beitrag führt zu einer geringeren Fehlwurfquote im Kreis Euskirchen. An unserer Schule und bei unseren Reporterkindern hat es definitiv dazu geführt.


 

 

 

 






Verkehrshelfer gesucht

Aktuell werden noch dringend Erwachsene gesucht, die bereit sind, sich als Schülerlotsinnen und Schülerlotsen in der Zeit zwischen 7.50 - 8.10 Uhr an den Zebrastreifen zu stellen, damit unsere Kinder sicher in der Schule ankommen!

Bitte melden Sie sich bei Interesse im Sekretariat.